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Fundament der Ewigkeit  –  Ken Follett
Nach DIE SÄULEN DER ERDE und DIE TORE DER WELT der neue große historische KINGSBRIDGE-Roman des internationalen Bestsellerautors:

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe … nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen …

Der Jahrhundertsturm (Band 1) und der Jahrhunderttraum (Band 2), Richard Dübell
 1840: Der Jahrhundertsturm beginnt.
Alvin von Briest ist ein echter Preuße. Er fühlt sich den alten Traditionen seines Heimatlandes verpflichtet, auch wenn es ihm nicht immer leicht fällt. Auf Rat seines Freundes Otto von Bismarck entscheidet er sich sogar für eine Militärlaufbahn. Ganz anders sein Freund Paul Baermann. Paul stammt aus dem Münchner Bürgertum und ist ein Mann des Fortschritts. Seine einzige Liebe gilt der Eisenbahn. Bis er in Paris Louise Ferrand kennenlernt, die ihn mit ihrer Schönheit verzaubert. Doch Louise ist schon einem anderen versprochen – seinem besten Freund. Sie heiratet Alvin von Briest, der sie vor Hunger und Tod gerettet hat. Ihr Herz aber gehört Paul. Während in Berlin Barrikaden gebaut werden, die Industrialisierung ihren Lauf nimmt und sich Deutschland schließlich unter Bismarck eint, müssen Alvin, Paul und Louise in einem Jahrhundert der Gegensätze ihren Weg finden.

  Berlin, Paris, München: die große historische Saga zur Bismarckzeit!
Berlin zur Jahrhundertwende: Die große Deutschland-Saga von Bestsellerautor Richard Dübell geht weiter.

Die Menschheit erobert den Himmel
Deutschland 1891: Die Geschwister Otto, Amalie und Levin von Briest sehen der Wende zum neuen Jahrhundert entgegen und all ihren Verheißungen. Erste Flugzeuge und Zeppeline begeistern die Massen, und Levin von Briest findet darin seine große Bestimmung. Otto hadert mit seiner adeligen Herkunft, er möchte Detektiv werden. Amalie von Briest ist dagegen noch auf der Suche nach ihrem Schicksal – sie träumt von der großen Liebe und merkt nicht, dass sie sie vielleicht schon längst gefunden hat …

Origin, Dan Brown

Robert Langdon muss bahnbrechende Erkenntnisse eines Freundes zum Woher und Wohin der Menschen veröffentlichen. Unterstützung erhält er von Winston, einer künstlichen Intelligenz.
Robert Langdon ist zu einer geheimnisvollen Präsentation ins Guggenheim-Museum nach Bilbao eingeladen worden. Dort will Erwin Kirsch – Milliardär, Zukunftsforscher, Technikfreak und Tausendsassa – eine wissenschaftliche Entdeckung präsentieren, die die großen Fragen des Menschseins – Woher kommen wir? Wohin gehen wir? – „in aller Klarheit und jenseits aller Zweifel“ beantwortet. Doch dazu kommt es nicht. Kirsch wird während der Präsentation erschossen. Langdon und Ambra Vidal, die Leiterin des Museums, wollen danach nur eines: einen Weg finden, die unterbrochene Präsentation, der außer den Gästen im Museum noch Millionen per Livestream folgen, fortzusetzen. Dabei steht ihnen Winston zur Seite, eine weit fortgeschrittene Form künstlicher Intelligenz, die Kirsch entwickelt hat. Ambra Vidal ist pikanterweise die Verlobte des spanischen Kronprinzen. Doch möglicherweise ist ausgerechnet der Kronprinz in den Mord verwickelt.

Mit dessen Leibgarde und dem Attentäter im Nacken machen Langdon und Vidal sich auf den Weg nach Barcelona, wo die Situation in der Basilika La Sagrada Familia eskaliert. – Dan Brown hat einen packenden Thriller geschrieben, der sich am besten liest, wenn man nicht zu hohe Ansprüche an Stil und Stichhaltigkeit stellt. Auch sollte man unempfindlich sein gegenüber Klischees. Die im ersten Kapitel angekündigte wissenschaftliche Erkenntnis, die die Religionen „zerschmettern“ würde, wie Erwin Kirsch glaubt, entpuppt sich als heiße Luft. Der Atheist Kirsch, der sich anfangs den Weltreligionen in jeder Hinsicht überlegen fühlt, ja sie verachtet, spricht am Ende ein Gebet, das er ausdrücklich an einen Gott adressiert. Und der Pfarrer von La Sagrada Familia darf ein paar weise Worte zur zukünftigen Rolle des Christentums beisteuern. Ist das vielleicht die Entschädigung dafür, dass der Roman ausführlich und mit starken Bildern suggeriert, Religion und Gewalt gingen Hand in Hand und die Welt wäre deshalb ohne die Religionen besser dran? Die religiöse Fragen nach dem Woher und Wohin des Menschen gehen in diesem Brei unter; was am Ende bleibt ist vor allem das Misstrauen künstlicher Intelligenz gegenüber.

Flugangst 7A – Sebastian Fitzek

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.

Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin. Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet. Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen. Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …
Der neue Psychothriller von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek: In der Tradition von PASSAGIER 23 spielt er mit den menschlichen Urängsten des Eingeschlossenseins und der Hilflosigkeit an Bord eines Flugzeugs.

 


Besser leben ohne Plastik
von Anneliese Bunk & Nadine Schubert

Der Honig, den wir uns allmorgendlich aufs Brötchen schmieren, ist mit Mikroplastik belastet. Das Wasser, mit dem der Kaffee gebrüht wird, enthält kleinste Plastikpartikel. Plastik ist zum Sinnbild der Moderne geworden und ist mittlerweile überall – mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Aber geht es wirklich nicht ohne? Anneliese Bunk und Nadine Schubert haben sich diese Frage vor zwei Jahren auch gestellt – und leben heute annähernd plastikfrei. In ihrem Buch zeigen sie, wie und wo man im täglichen Leben Plastik einsparen und ersetzen kann.

‚Besser leben ohne Plastik‘ ist der perfekte Ratgeber für alle, die von der Plastikflut die Nase voll haben und ein gesundes Leben mit natürlichen Materialien führen wollen. Das Buch bietet viele Tipps und Rezepte, angefangen vom bewussten Einkauf bis hin zum Selbermachen von Produkten, die man ‚plastikfrei‘ nirgends bekommt. Dabei sind die Ratschläge denkbar einfach umzusetzen und bedeuten Arbeitserleichterung und Zeitersparnis. Einsteigen kann jeder, jetzt und sofort, Schritt für Schritt und nach eigenem Tempo

Das Buch wird auf Recyclingpapier produziert, es kommen nur mineralölfreie Farben zum Einsatz, auf Kaschierung und Einschweißen wird verzichtet.


Vorlesestudie 2014

Die Vorlesestudie 2014 zeigt deutlich den stärkenden Charakter des Vorlesens in Familien. Vor dem Hintergrund sich ändernder Familienstrukturen hat das Vorlesen eine große Bedeutung für die familiäre Kommunikation: Zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Eltern von Kindern zwischen zwei und acht Jahren gaben an, dass das Vorlesen über die Geschichten hinaus weitere Gespräche anstößt. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Gespräche über alltägliche Themen, die das Kind beschäftigen (32 Prozent). Aber auch einschneidende Ereignisse werden mit Hilfe von Geschichten thematisiert, etwa Familienzuwachs, Umzug, Einschulung oder auch Trennung und Verlust.

Viele Eltern sind sich des Mehrwerts, den das Vorlesen für die familiäre Kommunikation bietet, bewusst. 41 Prozent sagen, dass sie Bücher und Geschichten gezielt einsetzen, um ihren Kindern beim Verarbeiten schwieriger Situationen zu helfen. Vom Vorlesen profitieren dabei sowohl die Eltern als auch die Kinder: Rund drei Viertel der Eltern (76 Prozent) genießen nach eigener Aussage die gemeinsame Zeit beim Vorlesen genauso wie ihre Kinder. Und auch die Kinder genießen das Vorlesen, fordern doch 70% das Vorlesen von ihren Eltern aktiv ein.

Hier finden Sie unsere Liste an Vorlesetipps

Quelle: Stiftung Lesen


Draußen wartet die Welt von Nancy Grossman

Elizabeth gehört zur Gemeinde der Amish und lebt mit ihrer Familie ein frommes
und abgeschiedenes Leben wie vor Hunderten von Jahren. Also kein Handy, kein
Kino, kein Make- up…. Nach Ihrem 16. Geburtstag darf Sie einen Sommer in der Welt
draußen verbringen, mit all den Verheißungen und Versuchungen, die diese birgt.
Am Ende muss Sie sich entscheiden, zurück oder bleiben.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da man unsere Welt mit neuen Augen
betrachtet und sieht, dass nicht alle Errungenschaften positiv sind.

28tage28 Tage lang von David Safier

David Safier zeigt in seinem neuen Buch eine ganz neue Seite, bisher waren es
eher lustige Themen, nun hat er sich einem ernsten Thema angenommen. 1943. Mira
bringt sich und ihre kleine Schwester Hannah durch den harten Warschauer
Ghetto-Alltag, indem sie unter Einsatz ihres Lebens Essen schmuggelt. Doch jetzt
soll die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden. Mira schließt sich dem
Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet.
28 Tage, in denen Mira sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört: Amos, der
noch möglichst viele Nazis mit in den Tod nehmen will, oder Daniel, der sich um
die Waisen in den Bunkern kümmert.
28 Tage, in denen sie sich immer wieder der Frage stellen muss: Was für ein
Mensch willst du sein?
28 Tage, um die wahre Liebe zu finden und eine Legende zu werden.
Die Geschichte erzählt einen sehr bewegenden Überlebenskampf!



Anne-Laure Bondoux, Die Zeit der Wunder

Lesen Sie dazu die Buchbeschreibung Zeit der Wunder


Tamara Bach, Was vom Sommer übrig ist

Lesen Sie dazu die Buchbeschreibung Was vom Sommer übrig bleibt

ZeitWund wasvomS


Die aktuellen „Lese-TOP-20“ finden Sie immer bei Findus-Mediensuchefindus-klein


 



Es gibt dreierlei Arten Leser; eine, die ohne Urteile genießt, eine dritte, die ohne zu genießen urteilt, die mittlere,
die genießend urteilt und urteilend genießt; diese reproduziert eigentlich ein Kunstwerk aufs neue. Die Mitglieder dieser Klasse sind nicht zahlreich.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832),
deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann


Sciento

Mein geheimes Leben bei Scientology und meine dramatische Flucht

von Jenna Miscavige Hill.

Jenna Miscavige Hill, die Nichte des Nachfolgers von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard, David Miscavige, wuchs als Scientologin auf, verließ die kontrovers diskutierte Organisation aber im Jahre 2005. In ihrer Biografie enthüllt sie die befremdlichen und verstörenden Details ihrer Kindheit. Sie gibt einen erschütternden Einblick in ihre Erfahrungen als Mitglied der Sea Organization, dem Machtzentrum von Scientology, und legt die Überzeugungen, Rituale und Geheimnisse einer Organisation offen, die bereits Hollywood-Stars wie Tom Cruise und John Travolta in ihren Bann gezogen hat. Sie erzählt, wie sie von ihrer Familie abgeschirmt wurde, und berichtet schließlich auch von ihrer mutigen Entscheidung, mit Scientology endgültig zu brechen.

Ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch. Ich habe beim Lesen noch nie so oft meinen Kopf geschüttelt wie bei diesem Buch, da es schwierig zu verstehen ist, warum Menschen sich so lange dieser schlechten Behandlung freiwillig aussetzen.

Vera Schilling-Steinmann


John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (deutsche Übersetzung: Sophie Zeitz)

„Ich erzählte Augustus die Grundzügen meines Wunders: Als ich 13 Jahre alt war, wurde bei mir Schilddrüsenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert. (Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose drei Monate nach meiner ersten Periode kam, es war wie: Glückwunsch! Du bist eine Frau. Jetzt stirb.)“

Das ist Hazel Grace, 16 Jahre alt und krebskrank. Ihre Behandlung soll nur noch ihr Leben verlängern, geheilt werden, kann sie nicht mehr. Das weiß sie, genauso wie sie weiß, dass es ein Wunder ist, dass sie überhaupt noch lebt. In einer Selbsthilfegruppe, zu der sie eigentlich gar nicht gehen will, trifft sie eines Tages Augustus. Der Krebs hat eines seiner Beine gefordert, aber er ist auf dem Weg der Besserung und obwohl Hazel sich vorgenommen hat, niemandem so nah zu kommen, dass ihn ihr Tod aus der Bahn werfen kann, verliebt sie sich.

John Green hat als Student einige Zeit als Seelsorger in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet und beschreibt seine Erfahrungen selbst als herzzerreißend.

Seit dieser Zeit wollte er ein Buch über diese ‚Krebs Kinder‘ schreiben – kein ‚Hoffnung, Glaube, Stärke, alles hat auch eine positive Seite etc.- Buch‘, sondern ein echtes, ein wahres Buch über echte Teenager, echte Eltern, echte Sorgen und Nöte. Green´s Hauptcharaktere sind keine Helden, es sind normale Menschen, die versuchen, mit einem vermutlichen Todesurteil umzugehen.

Der sarkastische Humor, den sie dabei an den Tag legen, hat mich – trotz allem – oft schmunzeln lassen. Gleichzeitig gibt es Passagen in diesem Buch, die einen auch noch nach dem Lesen der letzten Seite beschäftigen werden, es gibt Sätze, die vielleicht für immer bei einem bleiben und es gibt Abschnitte, bei denen man schlicht Rotz und Wasser heult.

Was mich dazu bewegt, dieses Buch wirklich zu empfehlen, ist seine Ehrlichkeit. „Cancer sucks“ Es gibt keine positive Seite am Kotzen oder am ins Bett machen, nichts positives daran, das Augenlicht zu verlieren, das Gefühl zu haben, zu ertrinken, seine eigene Beerdigung zu planen, einen Menschen sterben zu sehen. Obwohl das Buch so ein trauriges Thema hat, so tragisch ist, ist es gleichzeitig wunderschön, lustig, kraftvoll und lebensbejahend. Hazel und Augustus sind Teenager, deren Geschichte einen lange nicht mehr los lässt und die dazu führt, dass man selbst anfängt, nachzudenken – über das eigene Leben, die eigenen Narben, die man auf der Welt hinterlässt, ob es überhaupt wichtig ist, etwas zu hinterlassen und wenn ja, was…

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ behandelt die schönsten und schwierigsten Abschnitte im Leben: Liebe, Freundschaft, Verlust und Tod und
es macht das auf einer wunderbare Art und Weise. Das Buch ist wirklich lesenswert und bringt die Tatsachen
ziemlich realistisch und ungeschminkt dem Leser nahe.


Markus Hänni

Eigentlich müsste ich längst tot sein – Leben lernen von einem, der jeden Tag als Geschenk begreift.


Wie geht es jemandem, der jederzeit ersticken kann? Kann man unter diesem
Damoklesschwert ein gutes Leben führen? Fragen wie diese drängen sich auf, wenn man die Ausgangslage bedenkt- oder gar selbst oder im Bekanntenkreis erlebt: Der Autor leidet an Mukoviszidose, eine Krankheit, die auf den letzten Seiten des Buches eingehend beschrieben wird. In seinem Prolog schildert Hänni den einst für ihn sinnvollsten Ausweg: einen Suizidversuch, den er wie durch ein Wunder überlebte. Doch diese Verzweiflungstat und ihr Scheitern veränderten seine Einstellung zum Leben, das ihm schon so oft abgesprochen worden war, grundlegend zu einer
bemerkenswert und berührend positiven und lebensbejahenden Dankbarkeit für
jeden Tag.

Die alltäglichen Probleme werden dabei aber nicht bagatellisiert, die Krankheits- bzw. Lebensgeschichte nicht rosarot gemalt. Der Leser erfährt von den Schwierigkeiten in der Familie, aber auch von dem absoluten Halt und der Geborgenheit durch die Eltern, denen das bewegende Buch auch gewidmet ist, und durch den Glauben, durch den der Autor seine Krankheit auch als seine Lebensaufgabe begreift. Eine unbedingt lesenswerte Autobiografie eines besonderen Menschen!


Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

Spruch aus Arabien



Nele Neuhaus, Böser Wolf

Nele Neuhaus´ neuer Krimi, der 6. Band der Reihe um die Kommisare Kirchhoff und von Bodenstein.

Die Leiche einer 16 Jährigen wird aus dem Main geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, doch niemand vermisst sie. Es gibt auch nach Wochen keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leute zu nahe gekommen ist. Die Kommissare graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität.

Wer Schneewittchen muss sterben gerne gelesen hat, wird auch dieses Buch lieben. Es führen wieder verschiedene Erzählstränge durch die Geschichte. Die Spannung wird über das ganze Buch gehalten, deshalb möchte man es nicht mehr weglegen. Das richtige Buch für
die kommenden kalten Tage!


Die Obamas Ein öffentliches Leben von Jodi Kantor

Ein hohes politisches Amt beeinflusst immer auch das Leben des Ehepartners und der ganzen Familie. Als die Obamas ins Weiße Haus einzogen, war sich Barack Obama der hohen Erwartungen an seine Arbeit und seine Person durchaus bewusst. Aber er und Michelle Obama wollten für sich und die beiden Töchter dennoch ein möglichst normales Familienleben. Jodi
Kantor, Korrespondentin der „New York Times“, hat in vielen Interviewstunden mit mehr als 200 Vertrauten und Verbündeten, aber auch mit Gegnern der Obamas gesprochen. In ihrem daraus
entstandenen Buch schildert sie die erste Zeit im Weißen Haus, die Visionen und Pläne des Präsidenten, aber auch die zwangsläufigen Ernüchterungen im politischem Alltag. Trotz der manchmal etwas emotionalen Wortwahl ist es ein Buch, das sich um eine objektive Darstellung bemüht und insgesamt ein subtiles Porträt des 44. Präsidenten und seiner Frau gibt.

Buchprofile St. Michaelsbund

 

 

Wolfsküsse Mein Leben unter den Wölfen von Radinger Elli H.

Nach gescheiterter Ehe zieht die ehemalige Stewardess und Anwältin Elli Radinger Bilanz und nutzt die Chance zu einem mutigen Neuanfang. Allen gut gemeinten Ratschlägen zum Trotz entschließt sie sich, ihren Traum zu leben. Alles über Wölfe zu lernen und ihr Leben den wilden Wölfen und deren Schutz zu widmen. Sie bewirbt sich in Zoos und Wolfsgehegen um einen Praktikumsplatz, bekommt ihn schließlich und erlernt dort durch intensives und geduldiges Beobachten das Verhalten der Tiere zu verstehen und einzuordnen. Ihre ganz persönliche Erfüllung findet sie dann im Yellowstone National Park. Dort beobachtet sie seit Anfang der 90er Jahre alljährlich mehrere Monate die dort wieder angesiedelten Wölfe in völliger Freiheit, ebenso wie Hirsche, Bisons, Bären inmitten unberührter grandioser Natur. Wolfsküsse sollte eigentlich ein Sachbuch werden, aber irgendwie entwickelte es sich immer mehr zu Radings persönlichen
Geschichte. Ihr Fazit ist verhalten optimistisch, was den Umgang des Menschen mit Natur und Umwelt angeht, und geradezu anfeuernd, dass jeder von uns es schaffen kann, seinen Traum auch tatsächlich zu leben.

Buchprofile St. Michaelsbund


Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie. James Daniel