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Buchtipps

 

Roman von Joy Fielding, "Im Koma"

Ein Psycho-Thriller, der teilweise langatmig ist, die Spannung aber halten kann. Am Schluß mochte man das Buch nicht mehr weglegen. 

Der Leser wird in die Welt der Hauptfigur, der Komapatientin Casey Marshall hineinversetzt. Schrecklich schon die Vorstellung, daß man bewegungs- und mitteilungsunfähig in völliger Dunkelheit alles mitbekommt, was um einen herum geschieht, während die anderen denken, man läge im Tiefkoma. Und dann erfährt der Leser, dass der vermeintliche Unfall ein grausamer Mordversuch war, dass der Mörder in der Klinik ist. Regungslos ans Bett gefesselt,kann Casey nur hören und qualvoll abwarten, was passiert... Extrem beklemmend, aber sehr spannend und gruselig erzählt.

 

Vera Schilling-Steinmann

 

 

"Die Zufallsfamilie" von Marina Endicott

Clara ist eine allein stehende Frau in den vierziger Jahren. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie allein in dem geerbten Haus.
Als sie eines Tages einen Verkehrsunfall verursacht, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Sie hat der Familie Gage nicht nur ihr Fortbewegungsmittel genommen, sondern auch ihr Zuhause, denn sie lebten in dem Auto.
Nach der ärztlichen Untersuchung zum Unfall wird bei der Mutter Lorraine Lymphdrüsenkrebs festgestellt und muss zur Behandlung im Krankenhaus bleiben. Kurzentschlossen nimmt Clara die Familie Gage, bestehend aus dem Vater Clayton, den Kindern Darlene und Trevor, dem 9-monatigen Baby Pearce und Mrs. Pell, der Mutter von Clayton, bei sich auf. Clayton, der mit der Krankheit seiner Frau nicht fertig wird, verschwindet eines Tages und lässt ihr seine Kinder und Mutter zurück. Clare lässt sich beurlauben und kümmert sich um die zurückgebliebenen Kinder und die selbstsüchtige Mutter, so wie auch um die kranke Lorraine. Unterstützung bekommt sie von ihrer Nachbarin, dem Pastor und auch von ihrer Cousine.
Ihr gefällt es, die Kinder um sich zu haben, aber was soll sie machen, wenn Lorraine wieder gesund ist und sie ihre Kinder wieder haben will? ...
Mit Clara hat Marina Endicott eine Protagonistin geschaffen, die es nicht kannte, für eine Familie zu sorgen. Sie ist unsicher, naiv und lässt sich ausnutzen. Meiner Meinung nach, ist das Buch teilweise realitätsfremd und langatmig, anderseits sind die Personen doch so interessant beschrieben, dass ich wissen wollte, wie die Geschichte zu Ende geht.

Vera Schilling-Steinmann


Das magische Baumhaus "Gefangen im Elfenwald"   von Mary Pope Osborne

 Wie jedes Buch in dieser "Baumhausreihe" war es wieder sehr spannend mit Anne und Philipp in eine andere Zeit zu Reisen. Im 19. Jahrhundert lebte Augusta Gregory in Irland. In diesem Buch erlebt der Leser wie Anne und Philipp das Mädchen Augusta anregen über Elfen und Kobolde zu schreiben. Man erfährt auch, daß sie viele irische Bücher und Theaterstücke geschrieben hat. Ich würde allen Kindern empfehlen Baumhausbücher zu lesen um viel aus der Vergangenheit zu erfahren.

                                                                                                         Lukas Huber

Ergänzung zum spannenden Inhalt:  Anne und Philipp werden von dem Zauberer Merlin ins Irland des Jahres 1862 geschickt, um dem Mädchen Augusta "Inspiration" zu geben. Nur was kann das sein? Mit einer magischen Flöte und einem zauberhaften Lied können die Geschwister die sagenumwobenen Feen, Elfen und Kobolde aus dem Reich des "kleinen Volkes" rufen. Doch als der wunderbare Zauber sich auflöst, ist auch Augusta verschwunden! Anne und Philipp suchen ihre neue Freundin und entdecken dabei die Welt der irischen Sagen. Das magische Baumhaus schleudert Philipp und Anne in längst vergangene Zeiten und an weit entfernte Orte. Jedes Mal, wenn die Geschwister auf den geheimnisvollen Hochsitz klettern und eines der alten Bücher aufschlagen, beginnt eine neue Reise.


Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.
James Daniel


 

Reckless      von  Cornelia Funke 

 

Ein sehr spannendes, originelles Buch. Wunderbare Figuren und Teile aus der Märchenwelt tragen zur Atmosphäre bei. Spannung und Dramatik über die gesamte Länge. Ein tolles Fantasy-Buch auch für Erwachsene.

 

                                                                                                             Silvia Reiter

Die Falle im Teutoburger Wald von Fabian Lenk

Drei Kinder reisen in die Vergangenheit und decken dort Verschwörungen und Verrat auf. Mir gefiel besonders, dass die Geschichte auf einem wahren geschichtlichen Hintergrund basiert. Das Buch ist quasi ein historischer Roman für Kinder.

                                                                                                              Miriam Zitzmann

 

 

Jesus liebt mich  David Safier: 

Eine witzige Komödie, einfach zum herzhaften Lachen und Entspannen. Die Handlung ist nicht wirklich realistisch, wie schon der Titel vermuten lässt, aber sie ist interessant aufgebaut und doch nicht verworren. Ideal als Urlaubslektüre und zum Abschalten vom täglichen Ernst des Lebens.

                                                                                                               Ilse Kaufmann

 

 


"Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes,
harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißt es auch nicht."

Wilhelm Busch  


Der verborgene Garten           von Kate Morton

Dies ist eine Geschichte in der man fast versinkt. In drei Zeitebenen wird das Leben von drei Frauen erzählt, die eines vereint: ihre Familie. Jede Perspektive hat ihren eigenen Reiz, wie Puzzlestücke fügen sich die Geheimnisse zusammen und endet da, wo alles begann; in einem verborgen Garten in Cornwall.

Für mich eine wunderbare Unterhaltungslektüre – ein absoluter Frauen-Roman

                                                                                                                        Doris Göttl 


Dieses goldene Land               von Barbara Wood

ist eine Erzählung über eine Hebamme im 19.Jh., die ihren Weg durch alle Schwierigkeiten mit Mut, Zuversicht und Liebe zu den Menschen geht. Besonders berührt hat mich die Schilderung über die Besiedelung Australiens durch die Weißen und wie sich das Leben der Aborigines dadurch verändert hat.

Trotz mancher Längen für mich eine spannende und romantische Geschichte für Liebhaber von Australien-Büchern – endlich wieder ein toller Barbara-Wood-Roman

                                                                                     Doris Göttl  



Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
                                                               Spruch aus Arabien

02/2012